SAFE AT WORK (IVA)
Safety Castle für Arbeitssicherheit
- Kunde
- SAFE AT WORK (IVA)
- Jahr
- 2026
- Format
- Roadshow mit Gamification in Erlebnis-Containern
- Leistungen
- Gamification, Roadshows, Mobile Markenräume
Auf einen Blick
- Mobiles, modulares Erlebnisformat für SAFE AT WORK (IVA), entwickelt mit Ogilvy, seit August 2026 auf Tour durch die Schweiz
- Sechs interaktive Challenges zu Gefahrstoffen, Ausrutschen, Maschinen, Kontrollblick, Ablenkung und Notfallnummern
- Zwei umgebaute Schiffscontainer (20 und 10 Fuss) im Signalgelb als transportierbare Burg, in- und outdoor tauglich
- Alle Stationen von Grund auf im Hause made entwickelt, gebaut, verkabelt und programmiert
- Für Berufsschulen, überbetriebliche Kurse und Betriebe dank EKAS-Finanzierung kostenlos
«Die Entwicklung und Produktion des SAFETY CASTLE war ein echtes Mammutprojekt – insbesondere durch den straffen Zeitplan von rund vier Monaten und die anspruchsvolle Umfangs- und Kostenplanung. made Marketing hat sich dieser Herausforderung mit beeindruckender Professionalität und unermüdlichem Engagement gestellt. Der riesige Einsatz beim Bau der Spiele und des Set-ups sowie die Zusammenarbeit auf Augenhöhe haben diese Punktlandung für Ogilvy und SAFE AT WORK möglich gemacht.»
Ausgangslage
Der Interkantonale Verband für Arbeitnehmerschutz (IVA) will mit seiner Präventionsmarke SAFE AT WORK junge Berufsleute dort erreichen, wo sie lernen und arbeiten: in überbetrieblichen Kursen, Berufsschulen und Lehrbetrieben, von Bäckerei und Metzgerei über Gastgewerbe und Garage bis zu Pflege und Verwaltung. Gemeinsam mit Ogilvy haben wir dafür das Safety Castle entwickelt, ein mobiles, modulares Erlebnisformat. Seit August 2026 tourt es durch die Schweiz, den Anfang machten Lernende des Adullam Spital- und Pflegezentrums in Basel. Dank der Finanzierung durch die EKAS ist es für die Veranstaltungsorte kostenlos.

Die Aufgabe
Ein Thema, das junge Berufsleute im Alltag oft überhören, sollte Spass machen. Unsere Antwort setzt auf Dopamin statt Zeigefinger. In sechs Challenges trainieren Lernende Aufmerksamkeit, richtiges Verhalten und sichere Entscheidungen. Jede ist in Sekunden verstanden, geschulte Promotor:innen begleiten. Mehrere Challenges enden mit einer «goldenen Regel», dem einen Satz, der hängen bleibt. Wer am besten spielt, landet mit dem Highscore in der Hall of Fame.

Die sechs Challenges
The Toxic Touch: Gefahrstoffe. Am Giftschrank heisst es: echte Gefahrensymbole erkennen und die Fakes aussortieren. Wer danebengreift, kassiert Strafpunkte. So sitzt der richtige Umgang mit Gefahrstoffen, bevor er im Berufsalltag zählt. Die goldene Regel: «Schütze dich, bevor du loslegst.»

The Slippery Slope: Ausrutschen und Stolpern. Der häufigste Arbeitsunfall überhaupt, hier als echte Rutschbahn mit Fallmatte. Die Challenge schärft den Blick für nasse Böden, Kabel und Hindernisse und macht klar: Die richtigen Schuhe sind deine erste Schutzausrüstung.

The Manual Machine: Maschinen. An Kurbel, Zahnrädern und Buzzern wird spürbar, was es heisst, Instruktionen richtig zu befolgen: sich einweisen lassen, Schutzvorrichtungen respektieren, im Zweifel nachfragen, gut zuhören. Die goldene Regel: «Beherrsche die Maschine – nicht das Risiko.»

The Expert’s Eye: Kontrollblick. Intakt oder defekt? Am runden Buzzertisch prüfen Lernende Werkzeuge, von denen einige kaputt oder falsch eingestellt sind. Per Buzzer entscheiden sie, ob ein Werkzeug intakt ist, über Kopfhörer hören sie das Ergebnis.

The Distraction Derby: Ablenkung und Konzentration. Durch das Burgtor schwingt ein überdimensionales Handy-Emoji («LOL», «Hurry up!») als Ablenkung. Wer auch unter Zeitdruck den Fokus hält, kommt sicher durch. Der Clou: Die Teilnehmenden müssen sich zuvor noch eine Abfolge merken.

Know the Numbers: Notfall. Ein einarmiger Bandit im Castle-Look: Nach dem Hebelzug erscheint eine Notrufnummer, darunter drei Antworten. Per Buzzer wählen die Lernenden die richtige, wer richtig liegt, bekommt ein Giveaway. Geübt werden Sanität 144, Feuerwehr 118, Polizei 117 und Tox Info Suisse 145. Die goldene Regel: «Ruhe bewahren. Dann handeln.»

Aus der Werkstatt
Sechs Challenges, sechs Unikate, kein Modul von der Stange. Jede Station haben wir von Grund auf entwickelt und gebaut, von der runden Buzzer-Station über die begehbare Rutschbahn und die Kurbel-Maschine bis zum einarmigen Banditen. Jedes Spiel hat seine eigene Mechanik und damit seine eigene Verbindung aus Bau und Programmierung. Für Entwicklung und Bau blieben rund vier Monate. Verkabelt, programmiert und geschweisst wurde in unserer Werkstatt.

Als Hülle bauten wir zwei Schiffscontainer um, einen 20-Füsser und einen 10-Füsser, wetterfest und transportierbar. Daraus wurde eine Burg im Signalgelb von SAFE AT WORK: Ziegelfassade, Zinnen, Rundbogentor und der Ritter auf dem Wappen, innen Kopfsteinpflaster und Wandfackeln. Statt Burgromantik sprechen überdimensionale Emojis die Sprache der Lernenden, vom «LOL»-Handy bis zum Schlaf-Emoji mit «Hurry up!».
Gewünscht war ein modularer Auftritt: Jede Challenge lässt sich einzeln einsetzen, das ganze Castle funktioniert drinnen und draussen.

Umsetzung
- Konzeptentwicklung & Dramaturgie der sechs Challenges in enger Kooperation mit Ogilvy
- Game-Design & Programmierung der interaktiven Stationen
- Visualisierung & Branding
- Bau und Konstruktion des modularen Castles
- Logistik, Tour-Handling, Auf- und Abbau, Lagerung
Credits
- Kunde
- SAFE AT WORK (IVA)
- Leistungen
- Gamification, Roadshows, Mobile Markenräume
- Jahr
- 2026
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Rachel Manetsch
Mitinhaberin, Innovation und Konzeptentwicklung